Wichtige Fragen zum Thema Bioethanol Kamin

Der Bioethanol Kamin hat sich in kürzester Zeit etabliert und findet immer mehr Anhänger. Besonders unter jenen, die die notwendigen Voraussetzungen für einen Holzofenkamin nicht haben aber trotzdem gerne ein offenes Feuer in ihrer Wohnung hätten. Doch immer wieder treten grundlegende Fragen zu diesem Thema auf. Wir haben hier einmal ein paar aufgeführt.

Entsteht bei der Verbrennung Rauch?

Wie der Name schon sagt, kommt bei einem Bioethanol Kamin Ethanol als Brennmaterial zum Einsatz. Dieses verbrennt fast rückstandsfrei und ohne Rauchentwicklung. Im normalen Sprachgebrauch ist es auch als Alkohol bekannt. Beim Kauf sollte man auf sehr reines Ethanol setzen, da dieses auch keine unangenehmen Gerüche entstehen lässt.

Braucht der Bioethanol Kamin einen Schlot?

Nein, ein Schlot ist nicht notwendig. Denn wie bereits erwähnt, entsteht kein Rauch bei der Verbrennung von Ethanol. Er ist somit standortunabhängig und kann in jedem Raum eingesetzt werden.

Entsteht bei der Verbrennung Wärme?

Wie bei jedem Verbrennungsprozess wird auch bei einem Bioethanol Kamin Wärme erzeugt. Jedoch ist diese nicht sehr groß. Je nach Raumgröße und verwendetem Bioethanol Kamin spürt man sie mehr mal weniger. Bei der Verbrennung von Ethanol wird jedoch auch Sauerstoff verbraucht, der durch eine ausreichende Belüftung wieder in den Raum gelangen kann. Deshalb ist die Wärmewirkung nicht von langer Dauer. Als Heizungsersatz sollte er deshalb nicht verwendet werden.

Wie hoch ist die Brenndauer?

Die Brenndauer eines Bioethanol Kamins hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So z.B. von der Größe der Brennkammer und ob die Flamme regulierbar ist. Alle Bioethanol Kamine von blomus sind mit einem Regler ausgestattet. Damit lässt sich die Flammenhöhe sehr leicht einstellen. Als Beispiel, der Bioethanol Kamin CHIMO von blomus brennt bei voller Brennkammer ca. 2,5-3 Stunden.

Wird eine Genehmigung für den Betrieb verlangt?

Nein, ein Bioethanol Kamin kann ohne Genehmigung betrieben werden, da er nicht unter die Feuerstättenverordnung fällt.

Gibt es Sicherheitszertifikate?

Ja, die gibt es. Auf Sicherheit geprüfte Bioethanol Kamine tragen unter anderem ein TÜV-Siegel. Seit dem vergangenen Jahr gibt es eine weitere DIN-Norm, die der TÜV in Zusammenarbeit mit führenden Herstellern von Bioethanol Kaminen entwickelt hat. Die DIN 4734 regelt unter anderem eine maximale Verbrennungsmenge pro Stunde. Sie gilt für dekorative Feuerstätten und Ethanol Kamine. Damit wird gewährleistet, dass der entsprechende Bioethanol Kamin höchste Ansprüche bezüglich Qualität und Sicherheit erfüllt.

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This entry was posted on Dienstag, Juni 15th, 2010 at 14:21 and is filed under Offenes Feuer. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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